Dulli’s Reisen – wie alles begann

Es gab ein paar wirklich gute Entscheidungen in unserem Leben. Eine der besten davon war der Kauf unseres „Dulli“ vor gut vier Jahren. Eigentlich wollten wir nur gerne mal im Sommer nach Norwegen. Und das möglichst mit einem Camper. Meine Campingerfahrung reichte bis dahin nicht über das Zelten im Garten von Freunden hinaus (ist ein paar Jährchen her…). Malte war immerhin mal bei den Pfadfindern und somit schon etwas outdoorerprobter (auch das allerdings quasi verjährt). Trotzdem waren wir beide voller Enthusiasmus mit einem Camper mitten in die norwegische Natur einzutauchen, ohne auf Unterkünfte oder öffentliche Verkehrsmittel angewiesen zu sein. Schnell wurde allerdings klar, dass es ganz schön teuer ist so ein Mobil zu mieten. Und so begannen wir nach Defendern Ausschau zu halten, die fand Malte schon immer cool. Der Plan war, einen Sommer in einem alten, gebrauchten Landrover zu verbringen und ihn danach wieder zu verkaufen. Nun ja… Wer unsere aktuellen Abenteuer verfolgt, weiß, dass Dulli noch immer bei uns ist und uns nun quer durch Südamerika begleitet. Und so richtig alt und gebaucht war er dann beim Kauf damals letztlich auch nicht. Zu sehr klafften dann doch unsere Vorstellungen mit dem vorhandenen Angebot an Gebrauchten auseinander.

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Auf den Spuren der Inka – Machu Picchu und das heilige Tal

Unter anderem nutzten wir die Wartezeit auf unsere neue Kardanwelle, um endlich richtig einzutauchen in die geheimnisvolle Welt der Inka. In der einstigen Hauptstadt des Inkareichs, Cuzco, verbrachten wir durch die Organisation des Ersatzteils etwas unfreiwillig fast zwei Wochen. Während dieser Zeit besichtigten wir die Inka-Ruine Saqsayhuaman oberhalb der Stadt. Der einstige Zweck der Anlage ist aufgrund fehlender Aufzeichnungen bis heute unbekannt. Ebenso unklar ist nach wie vor, wie die Inka die bis zu 200 Tonnen schweren Steinblöcke, die hier verbaut sind, bewegt haben. Die Bauweise ist in jedem Fall sehr beeindruckend. Die Steinblöcke wurden so bearbeitet, dass sie passgenau ineinander greifen und seit Jahrhunderten Erdbeben und sonstige Natureinflüsse überdauern. Leider verwendeten die Spanier einen Teil der Steine, um die Stadt Cuzco zu errichten, so dass von vielen Gebäuden nur noch die Grundmauern stehen. Weiterlesen