Packen, Panik, Party

Die letzten Tage vor unserem Abflug laufen und – wie könnte es anders sein – es dreht sich alles um die große Reise. Der Dulli ist uns schon deutlich voraus und erlebt bereits ohne uns fremde Länder und vor allem die endlose Weite des Meeres. Gerade hat er auf der Grande Angola Dakar erreicht, über den Tracker können wir jederzeit seine bzw. die Position des Schiffes verfolgen, in der Hoffnung, dass er noch wohlbehalten und mit sämtlichem Inventar an Bord ist. Die Passage zieht sich ganz schön in die Länge, das Be- und Entladen in den Häfen nimmt häufig einige Tage in Anspruch und so braucht er eine ganze Weile bis er dann irgendwann Mitte Oktober endlich Montevideo erreicht. Weiterlesen

Der letzte Monat läuft…

Für uns bleibt nicht mal mehr ein Monat bis zu unserem Abflug nach Buenos Aires und für den Dulli sind es nur noch ein paar Tage bis er vom Hamburger Hafen in Richtung Montevideo ablegt. Höchste Zeit also langsam „fertig“ zu werden. Wir sind fleißig dabei das Auto reisefertig zu machen und zu beladen. Zum einen wägen wir ab zwischen dem Risiko, dass Dinge während der Überfahrt „abhanden“ kommen und dem begrenzten Platz, den unsere Rucksäcke uns auf dem Flug bieten. Zum anderen müssen wir uns mit den Beschränkungen der Reederei auseinandersetzen. „Keine Lebensmittel, keine brennbaren Substanzen oder Medikamente, der Tank max. zu einem Viertel gefüllt“ sind nur einige der Vorgaben, die wir beachten müssen. Selbstverständlich landen keinerlei Wertsachen im Auto, aber einige (Funktions-)klamotten müssen schon mal mit, damit wir unsere Rucksäcke zumindest mit ein paar netteren Sachen für Buenos Aires und Umgebung füllen können. In Wanderhosen wird man uns noch früh genug sehen…

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Was uns antreibt 

„Ein Hamsterrad sieht von innen aus wie eine Karriereleiter.“ (Unter anderem: Dunkelbunt)

„Und täglich grüßt das Murmeltier“… das war immer unser größter Alptraum und so versuchen wir, jede freie Minute mit Dingen die uns Spaß machen zu füllen. Sei es Sport in den verschiedensten Ausprägungen (Triathlon, Marathon, Skifahren, Gewichtheben, Yoga, Surfen oder oder oder), Zeit mit Freunden oder eben Ausflüge irgendwo mitten in die Natur, am liebsten mit unserem Dulli. Da die Zeit neben der Arbeit aber begrenzt ist und immer begrenzter wird, je weiter man sich im Job entwickelt, existierte der Traum einer längeren Auszeit immer mehr oder weniger konkret in unseren Köpfen. Aber wie das im Alltag eben so ist, war dieser Traum immer mit Sätzen wie „Eines Tages…“, „Irgendwann…“, „Wenn dies oder jenes passiert“ verbunden. Bis uns bei einem Rennrad-Trainingslager auf Mallorca Andreas, „das Mammut“, begegnete und wir eine Woche lang von ihm „therapiert“ wurden. Es ging um Dinge, die uns im Leben wichtig sind, worüber wir uns definieren (wollen) und wie man die Zeit, die man hat, am besten für sich nutzen kann. Nach diesen sehr inspirierenden Gesprächen, entwickelte sich die Idee einer langen Reise in unseren Köpfen immer weiter und während einer Alpenüberquerung auf dem E5 im Juni 2015 begannen wir, Pläne zu schmieden. Weiterlesen