Zwei Jahre Panamericana: Was man auf Reisen über das Zuhause lernt

Anna von „Mit Vergnügen – Hamburg“ hat uns über diverse Aspekte unserer Rückkehr nach der Reise befragt und hat darüber einen sehr schönen Artikel verfasst (finden wir). Was für uns das Paradies ausmacht und welche Erfahrungen von zwei Reise-Jahren wir versuchen mit in unseren neuen Alltag zu nehmen, könnt ihr nun nachlesen:

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Mythen & Wahrheiten über das Reisen in Nordamerika

Für Matsch & Piste haben wir unsere Wahrheiten über das Reisen in Nordamerika niedergeschrieben. In dem Artikel geben wir einen Einblick in die Campingsituation, die Straßenverhältnisse, die kulinarischen Gegebenheiten, die Sicherheitslage und das Preisniveau in Mexiko und in den USA und Kanada. Ganz am Ende geben wir darüber hinaus noch ein paar („Geheim“-)Tipps für nicht so überlaufene Aktivitäten in allen drei Ländern. Viel Spaß beim informieren und planen:

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Endspurt auf Vancouver Island und in Vancouver

Eine „Sunset-Cruise“ kündigte der Kapitän unserer Fähre nach Vancouver Island an und er hat nicht zu viel versprochen. Während eines traumhaft schönen Sonnenuntergangs schipperten wir die kurze Strecke auf die Insel und landeten schließlich in der Hauptstadt Victoria. Diese ist so britisch wie kaum eine Stadt in Großbritannien und es gab Tea Time, Yorkshire Pudding, Pimms und Pubs an jeder Ecke. Die Stadt ist erstaunlich attraktiv und gewachsen, eine Seltenheit im nordamerikanischen Westen. Wir genossen den Stadtbummel und die vielen interessanten Geschäfte und Lokale und das spannende Royal British Columbia Museum, in dem man in die Welt der Ureinwohner genauso eintauchen kann wie in die Zeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Abends gab es herausragendes, französisches Essen in einer netten Brasserie, die zur Abwechslung mal nicht in einem Fachmarktzentrum lag, wie die meisten Restaurants sonst im Westen der USA und Kanada (https://www.lecole.ca).

Karte Vancouver

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ALASKA – ROUTEN, EINDRÜCKE UND DIE GROSSE FRAGE: LOHNT SICH DER WEITE WEG IN DEN HOHEN NORDEN

Für Matsch & Piste haben wir unsere Eindrücke und Erfahrungen aus Alaska noch einmal in einem Artikel zusammengefasst und mit einigen Reisetipps versehen. Wer sich also auch mal in den hohen Norden der USA aufmachen möchte, kann sich hier über mögliche Routen, das Camping, Ausflugstipps und natürlich unsere Erfahrungen vor Ort informieren:

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Dulli stops exploring

Wir wussten immer, dass dieser Tag irgendwann kommen würde. Das Ende unseres großen Abenteuers. Es dauerte viel länger als ursprünglich gedacht – nun aber ist der Zeitpunkt gekommen, um nach Hause zurück zu kehren. Dulli wurde in einen Container geladen und schippert nun gemütlich von Vancouver nach Bremerhaven und darf sich endlich erholen von den unglaublich strapaziösen Kilometern, die hinter ihm liegen. Wir werden ihn mit dem Flieger überholen und in ein paar Wochen hoffentlich wohlbehalten entgegen nehmen können.

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Durch die Inside-Passage nach British Columbia

Mit einer Fähre des Alaska Marine Highways traten wir den langen Rückweg ins südliche Kanada an. Von Skagway in Alaska fuhren wir auf der sogenannten Inside-Passage zunächst nach Prince Rupert in British Columbia. Die Fähren sind im Sommer grundsätzlich sehr gut gebucht, insbesondere wenn man ein Fahrzeug mitnehmen möchte. Wir hatten aber Glück und haben noch einen Platz für Dulli und zwei Betten für uns ergattert. Die Buchung einer Kabine war für die Fahrt über zwei Tage und zwei Nächte für uns unumgänglich. Die Fähren sind einfach und die Unterbringung ist rustikal aber sauber und völlig ausreichend für die Zeit. Bei Regen und sehr frischen 10 Grad legten wir in Skagway ab, so dass es auf dem ersten Teil der Strecke überwiegend Wolken über den glasklaren Fjorden zu sehen gab. Am nächsten Morgen erblickten wir vor unserem Kabinenfenster dann aber strahlenden Sonnenschein, spiegelglattes Wasser durch das unsere Fähre hindurchschnitt und einzelne, kleine Eisberge, die an uns vorbei trieben. Neben den vielen zu fahrenden Kilometern, die wir uns durch die Fährpassage ersparen wollten, war die Aussicht auf die Fjorde vom Wasser aus unsere Hauptmotivation diese Fahrt zu unternehmen. Wir frühstückten auf dem Sonnendeck und prompt tauchten einige Buckelwale vor uns aus dem Wasser auf. Eine Kulisse, wie wir sie zuletzt auf der ganz anderen Seite der Erde gesehen haben.

Karte BC

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Alaska

Die Grenze nach Alaska verlief ganz entspannt im Drive-through Verfahren und wir erhielten nur Stempel mit einem Bären-Symbol in unsere Pässe, Visa für die USA hatten wir ja noch. Alaska – wir konnten es kaum glauben. 634 Tage nach Reisebeginn und 544 Tage nachdem wir den südlichsten Zipfel Südamerikas verlassen haben, reisten wir in den 49. Staat der USA ein. Der größte Zeitunterschied auf der Reise lag nun zwischen uns und der Heimat (-10 Stunden) und wir haben 40.800 km von Ushuaia bis zur Grenze von Alaska zurückgelegt. Obwohl wir Zentralamerika ausgelassen haben waren das ein paar mehr Kilometer als das Schild im Tierra del Fuego Nationalpark vor 1,5 Jahren in Aussicht stellte.

Karte Alaska

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