Ecuador – Klein aber Oho

Der Grenzübertritt nach Ecuador war durchaus überraschend. Die Grenzer und Zöllner waren im Gegensatz zu den Peruanern, die am liebsten noch bei der Ausreise ein Schmiergeld kassieren wollten, extrem freundlich und begrüßten uns herzlich in ihrem Land. Die Vegetation änderte sich schlagartig, obwohl wir zur Grenze von unserem letzten Campingplatz nur gute 60 km zurücklegten. Heiß und schwül, richtig tropisch war das Klima. Bananenplantagen säumten links und rechts die Straße in dem Land, welches der größte Bananenexporteur der Welt ist. Nach einem Stopp in Guayaquil, der größten Stadt und dem Wirtschaftszentrum des Landes, ging es entlang der Ruta del Sol immer weiter in Richtung Äquator. In diesem Land soll es nun also wieder zurück auf die Nordhalbkugel gehen, wie aufregend! Aber zunächst freuten wir uns extrem über das warme, sonnige Wetter an der Küste. Das erste Mal seit den Anfängen unserer Reise schliefen wir mal wieder mit rundherum geöffneten Fenstern und nur wenig mit unseren Schlafsäcken zugedeckt. Endlich kamen wir also in Gefilde, in denen wir mit Dulli klimatisch wieder voll in unserem Element waren.

Karte

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Unser Galapagos Tagebuch

Die Galapagos Inseln waren immer eine unserer Traum-Destinationen auf unserer Reise und die ganze Zeit immer noch so verdammt weit weg. Nun war der Zeitpunkt aber tatsächlich endlich gekommen und wir bestiegen ein Flugzeug in dieses Naturparadies. Wir haben uns mit der Buchung einer Reise etwas schwergetan, das Angebot an Schiffen ist riesig und hat uns völlig überfordert (zu der Organisation der Reise finden sich unter dem Text unsere Tipps). Schließlich überzeugte uns Maja, eine Schweizerin, die seit 30 Jahren Führerin auf Galapagos ist und uns all unsere Fragen postwendend beantwortete. „Ihr“ Schiff ist zwar eines der einfacheren, allerdings war uns in diesem Fall das Naturerlebnis wichtiger als etwaiger Luxus an Bord. Diese Wahl erwies sich schon am Ankunftstag als gut. Während alle anderen Touristen vom Bus direkt in die überfüllten Zodiacs zu den verschiedenen Schiffen geladen wurden, bewunderten wir gemeinsam mit Maja und unseren Mitreisenden (insgesamt waren wir nur überschaubare acht Personen zwischen 10 und 73 Jahren) die ersten Seelöwen, Blaufuß-Tölpel, Leguane, Austern-Fischer, Fregattvögel und Darwin-Finken. Und das alles noch an der Anlegestelle. Ganz gemütlich ging es dann auf unser Schiff, die Angelito, wo schon das nächste Highlight auf uns wartete: ein Galapagos-Hai schwamm um unser Schiff herum. Die Tiere werden von der Vibration des Schiff- Generators angezogen, weswegen wir auch nur in Ausnahmefällen vom Schiff aus schwimmen gehen durften. Unsere Kabine war einfach, aber völlig in Ordnung und das erste Mittagessen überzeugte ebenfalls. Wir waren beruhigt!

Route

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